FORTE KULTUR – Durch das Alte zum Fortschritt

Gotischer Saal

Anfang: Sa 15.1.2022 - 19.00
Ende: Sa 15.1.2022 - 20.40

Eintritt 18,- € / ermäßigt 15,- €
Kartentelefon 030 - 333 40 22

Kammermusikalische Begegnungen mit Mitgliedern des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin

Vorab optional ab 18:00 Uhr | Konzerteinführung durch Habakuk Traber | Dauer ca. 35 Minuten

»Besinnen wir uns auf das Alte, es wird ein Fortschritt sein«, schrieb Giuseppe Verdi 1871 in einem Brief. Das »Alte«, immer wieder Aktuelle, repräsentieren Vater Johann Sebastian und Sohn Carl Philipp Emanuel Bach. Ihre Werke haben mit dem mächtigsten Flötisten der europäischen Geschichte zu tun, Friedrich II., König von Preußen. Philipp Emanuels Triosonate von 1745 spielen die Musiker:innen des DSO Berlin auf Barockinstrumenten und in der damals üblichen, tieferen Stimmung, das Werk des Vaters aus dem „Musikalischen Opfer“ mit moderner Oboe und heutiger Stimmung – ein interessanter Vergleich.

Durch das Alte zum Fortschritt inspiriert wurden Ingolf Dahl und Manuel de Falla. Dahl gehörte nach seiner Emigration 1939 in die USA in der klassikorientierten Szene der amerikanischen Westküste zu den originellen, eher leisen Stimmen. Gespielt wird sein Concerto a Tre. De Fallas Kammerkonzert für Cembalo und fünf weiteren Instrumenten ist ein kleines Juwel eines Meisters, dem die Beschäftigung mit dem Alten neue Ideen entlockte.

 

Programm:
CPE Bach, Sonate C-Dur, Wq 149 für Flöte, Violine und Basso continuo
Ingolf Dahl (1912-1970), Concerto a tre für Klarinette, Violine und Cello

—Pause—

J.S.Bach, Triosonate BWV 1079 aus dem “Musikalischen Opfer”, Flöte, Oboe und Continuo
M.de Falla, Cembalokonzert

Mitwirkende:
Gergely Bodoky, Traversflöte/Flöte
Thomas Hecker, Oboe
Stephan Mörth, Klarinette
Eva-Christina Schönweiß, Barockvioline/Violine
Adele Bitter, Barockcello/Violoncello
Mira Lange, Cembalo

Habakuk Traber, Einführung

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