“Shell we talk?” mit Various & Gould

Donnerstag 30.9.2021
Anfang: 18.00

Eintritt frei

Am 30.9.2021 treffen wir in der Ausstellung “Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler” Gould von Various & Gould Berlin. Dabei stellt Gould das Projekt “Monumental Shadows – Koloniales Erbe neu denken” vor, das in Zusammenarbeit mit Colonial Neighbours (SAVVY Contemporary) entstanden ist.

“Monumental Shadows – Koloniales Erbe neu denken” ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit der kolonialen Geschichte und der aktuellen Erinnerungskultur Deutschlands. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit von Various & Gould und Colonial Neighbours (SAVVY Contemporary)  Es wird mit mehreren Künstler*innen von August bis Ende Oktober 2021 in Berlin durchgeführt. Mittels urbaner Interventionen und Performances z. B. am Berliner Bismarck-Denkmal hinterfragt “Monumental Shadows”, welche Spuren und Auswirkungen des Kolonialismus es bis zum heutigen Tag gibt.

Ausgangspunkt ist die Erfahrung, dass der deutsche Kolonialismus im öffentlichen Diskurs häufig verharmlost wird. Er liegt somit für viele Menschen im Schatten und wirft gleichzeitig einen langen Schatten auf die Leben vieler.

Die in Berlin lebenden Künstler*innen Various & Gould arbeiten seit 2005 als Duo zusammen. Im Jahr 2010 haben beide ihr Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee (KHB) abgeschlossen. Various & Gould sind Grenzgänger*innen auf verschiedenen Gebieten. Grundlage für ihre Zusammenarbeit sind Druckgrafik, Papiercollage und Kunst im öffentlichen Raum. Auf meist spielerische Weise nehmen sie sozialrelevante Themen in Angriff.

In Bezug auf die Verwirklichung dieses partizipativen Projektes im öffentlichen Raum, wollen wir über Absichten, Probleme und Erfahrungen sprechen. Zusammen mit unserer Moderatorin Laura Seidel möchten wir in unseren Ausstellungsräumen das Thema der Denkmalstürze diskutieren. Vor dem Hintergrund Ergänzung neuer Denkmäler in unserer Dauerausstellung würden wir außerdem gern die Debatte um Erinnerungskultur erneut aufgreifen.

 

Im Fokus stehen dabei ein lockerer Austausch, anregende Diskussionen, informative Gespräche sowie ein kultureller Start in den Feierabend. Lehnen wir uns also zurück, schalten wir die Synapsen ein, spitzen wir die Zungen und aktivieren wir die Hörmuschel – “Shell we talk”?

 

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Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung gilt gemäß der neuen Verordnung die sog. 3-G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Dies ist in geeigneter Form nachzuweisen.
Abb.:  Bismarck in Papierform wird vom Sockel geholt| Foto: Raisa M. Galofre Cortés