{"id":24209,"date":"2025-05-27T12:26:30","date_gmt":"2025-05-27T12:26:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zitadelle-berlin.de\/zitadellen-glacis-infostelen\/"},"modified":"2025-05-27T12:34:13","modified_gmt":"2025-05-27T12:34:13","slug":"zitadellen-glacis-infostelen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.zitadelle-berlin.de\/en\/zitadellen-glacis-infostelen\/","title":{"rendered":"Zitadellen-Glacis: Information panels"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Auf dieser Seite finden Sie weiterf\u00fchrende Informationen zu den Themen der Infostelen auf dem Zitadellen-Glacis. Wir w\u00fcnschen Ihnen viel Spa\u00df beim Lesen und eine interessante Zeit auf Ihrem Spaziergang \u00fcber das Zitadellen-Glacis![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tta_accordion style=&#8221;modern&#8221; active_section=&#8221;1&#8243;][vc_tta_section title=&#8221;Eiswerder&#8221; tab_id=&#8221;1748347754196-3bb192de-00da&#8221;][vc_column_text]Eiswerder is the southernmost island in the river Oberhavel. With an area of 141,458 m\u00b2, it is one of the largest islands in the Havel. The Krienicke, the lake-like area between Eiswerder and the Citadel, is said to be the site of the 1567 <em>Kn\u00fcppelkrieg<\/em> between Spandau and Berlin. The island became of importance with the establishment of the Royal Fireworks Laboratory in 1829, which had emerged from the Secret laboratory for incendiary rockets at the Spandau Citadel. Over the course of the 19<sup>th<\/sup> century, the industrial buildings on the island were constantly expanded and Eiswerder became an integral part of Spandau\u2019s armaments industry. During the Second World War, Eiswerder lost relevance for military use. After 1945, it ceased completely. The industrial buildings stood empty or were used for other purposes. In 1949, Arthur Brauner established a film studio, the Central Cinema Company, in two halls of the former testing facility for warfare agents. Today, Eiswerder is a popular water sports and recreation area with riverside paths and parks, newly developed residential buildings and a place for artists&#8217; studios and event spaces in the former factory buildings.[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8221;Wladimir Samoilowitsch Gall&#8221; tab_id=&#8221;1748347754189-17da1444-90e5&#8243;][vc_column_text]Wladimir Samoilowitsch Gall<\/p>\n<p>20. January 1919 \u2013 9. September 2011<\/p>\n<p>On 1 May 1945, Spandau Citadel was handed over to the Red Army after days of negotiations. Due to the efforts of the Soviet side, which sent two parliamentarians, Major Vasily Grishin as the commanding officer and Captain Vladimir S. Gall as a translator, to the Volkssturm entrenched in the citadel, there were no further fights or casualties. Gall, who worked as a cultural officer and lecturer in the following years, publicised the story and endeavoured to promote cultural exchange across borders during the Cold War. Despite invitations, Wladimir S. Gall only managed to see Spandau again in 1985. Wladimir Gall explained it like this: &#8220;I was, as the Soviet saying went, an invalid at point 5. The fifth point on the departure application form asked for nationality. And it said: Jew&#8230;&#8221;. Wladimir Gall remained a friend of Spandau in his final years, advocating for international understanding and humanism.[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8221;Befestigung&#8221; tab_id=&#8221;1748347783929-6cdf5afa-a1f9&#8243;][vc_column_text]Die Spandauer Zitadelle ist im Bastion\u00e4rsystem erbaut worden. Eine Bastion ist eine pfeilspitzenartige Konstruktion, die in Italien entwickelt wurde und die bis dahin im Festungsbau \u00fcblichen rundlichen Basteien abl\u00f6ste. Der gro\u00dfe Vorteil der Bastion gegen\u00fcber der Bastei liegt darin, dass sie keinen toten Winkel besitzt. Eine Bastion setzt sich aus zwei spitz zulaufenden Facen und zwei k\u00fcrzeren Flanken zusammen, wobei ein Teil der Flanken ein St\u00fcck nach hinten verlagert ist. An dieser Stelle befinden sich die Kanonenh\u00f6fe, deren Aufgabe darin lag, der Kurtine und der Face der gegen\u00fcberliegenden Bastion durch ein Flankierungsfeuer Deckung zu geben. Die Kurtinen verbinden die Bastionen miteinander und boten den Verteidigern die M\u00f6glichkeit, in den Hof und zu den anderen Bastionen zu gelangen, ohne sich dem feindlichen Feuer auszusetzen. Die kleine Gr\u00fcnfl\u00e4che, die au\u00dfen an den Mauern der Zitadelle verl\u00e4uft, ist die Berme. Diese leicht ansteigende Erdansch\u00fcttung diente bei der Verteidigung der Festung als Schussfeld. Sie blieb wie auch das Glacis, das Vorfeld der Festung auf der Sie sich gerade befinden, unbebaut und unbepflanzt, um Angreifern jedwede M\u00f6glichkeit zur Deckung zu nehmen.[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8221;Zitadelle&#8221; tab_id=&#8221;1748348217646-fef52716-1110&#8243;][vc_column_text]Die Zitadelle Spandau ist eine Renaissancefestung aus dem 16. Jahrhundert, die als westliche Verteidigungsanlage der damaligen Residenzstadt Berlin-C\u00f6lln dienen sollte. Im Auftrag des Kurf\u00fcrsten Joachim II. wurde sie in der Zeit von 1560 bis 1594 von den italienischen Architekten Francesco Chiaramella de Gandino und Rochus zu Lynar gebaut. De Gandino, ma\u00dfgeblich an der Bastionierung der Stadt K\u00fcstrin beteiligt, und Lynar, f\u00fcr die Verbesserung der Dresdner Befestigungsanlage verantwortlich, konzipierten die Zitadelle (ital<em>. citta della<\/em> = kleine Stadt) nach den modernsten Erkenntnissen des Festungsbaus.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der napoleonischen Kriege war die Zitadelle von den Franzosen besetzt. Bei der R\u00fcckeroberung durch die Preu\u00dfen 1813 wurde sie schwer besch\u00e4digt, als das Pulvermagazin in die Luft flog. Aufgrund finanzieller Engp\u00e4sse konnte die Instandsetzung erst 1821 beginnen und dauerte bis 1842. Nach Ende des Deutsch-Franz\u00f6sischen Krieges wurden bis 1919 Teile des Reichskriegsschatzes im Juliusturm verwahrt. Von 1935 bis 1945 waren die Heeresgasschutzlaboratorien der Wehrmacht auf der Zitadelle untergebracht.<\/p>\n<p>Heute wird die Zitadelle Spandau mit ihren Museen und Galerien kulturell genutzt.[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8221;Altstadt&#8221; tab_id=&#8221;1748348322997-372b50f1-c2b2&#8243;][vc_column_text]Die Stadt Spandau entwickelte sich aus einer slawischen Siedlung aus dem 10. Jahrhundert heraus. Die Altstadt entstand jedoch erst, als im 12. Jahrhundert die Siedlung aufgegeben und vom Burgwall aus nach Norden verlagert wurde.<\/p>\n<p>Erstmalige schriftliche Erw\u00e4hnung findet Spandau in einer Urkunde von 1197, Stadtrecht erhielt es 1232 von den askanischen Markgrafen Johann I. und Otto III.<\/p>\n<p>Von 1626 bis 1903 war Spandau Festungsstadt und von Festungsw\u00e4llen umgeben. Dies hatte eine starke Einschr\u00e4nkung bez\u00fcglich Entwicklung und Ausdehnung der Stadt zur Folge, weshalb der Grundriss der Altstadt bis heute erhalten geblieben ist. Im Krieg wurden zwar viele Geb\u00e4ude zerst\u00f6rt, insbesondere im Bereich des Marktplatzes, dennoch sind eine Reihe von historisch bedeutsamen Geb\u00e4uden und Sehensw\u00fcrdigkeiten verschont geblieben. Die um 1468 entstandene St.-Nikolai-Kirche am Reformationsplatz ist das h\u00f6chste Geb\u00e4ude in der Altstadt. 1539 nahm Kurf\u00fcrst Joachim II. hier das \u201eAbendmahl in beiderlei Gestalt\u201c ein und brachte damit den evangelischen Glauben ins Havelland. Das nicht weit von der Kirche gelegene Gotische Haus in der Breiten Stra\u00dfe ist das \u00e4lteste erhaltene B\u00fcrgerhaus in Berlin. Errichtet im 15. Jahrhundert, ist es in einer zur damaligen Zeit seltenen Steinbauweise gebaut worden.<\/p>\n<p>Heute ist die Spandauer Altstadt eine Fu\u00dfg\u00e4ngerzone mit vielen Gesch\u00e4ften, Restaurants und regelm\u00e4\u00dfig stattfindenden kulturellen Veranstaltungen.[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8221;Behnitz, Kolk und Schleuse&#8221; tab_id=&#8221;1748348377148-fe067991-8931&#8243;][vc_column_text]Der Behnitz, die \u00e4lteste Siedlungsstelle Spandaus, bildet den n\u00f6rdlichsten Teil der Spandauer Altstadt. Der Name Kolk \u2013 eigentlich nur eine Stra\u00dfe auf dem Behnitz \u2013 hat sich im Laufe der Jahre f\u00fcr diesen Teil der Stadt eingeb\u00fcrgert. Der Behnitz war urspr\u00fcnglich mit der Zitadelleninsel verbunden. 1232, als Spandau erstmals das Stadtrecht erhielt, wurde eine Flutrinne angelegt, die Behnitz und Zitadelleninsel voneinander trennte. Mit Hilfe der Flutrinne wurden der f\u00fcr Spandau wichtige M\u00fchlenbetrieb und der Schiffsverkehr auf der Havel geregelt, ein bewegliches Stauwehr regulierte den Wasserstand. Der Bau der ersten Schleuse ist nicht bekannt, vermutlich wurde um 1572 eine erste Kammerschleuse errichtet. Die Geb\u00e4ude auf dem Behnitz und auch in der Altstadt stammen gr\u00f6\u00dftenteils aus dem 19. Jahrhundert. W\u00e4hrend der Belagerung Spandaus durch die Preu\u00dfen 1813, gerieten die H\u00e4user in Brand und wurden zerst\u00f6rt. Da der Behnitz in den Rayon der Zitadelle fiel, durften beim Wiederaufbau nur Fachwerkh\u00e4user und keine Massivh\u00e4user gebaut werden.<\/p>\n<p>Die heutige Schleuse Spandau wurde 2002 er\u00f6ffnet und stellt eine wichtige Schnittstelle im Schiffsverkehr zwischen Spree, Havel und Oder dar.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Auf dieser Seite finden Sie weiterf\u00fchrende Informationen zu den Themen der Infostelen auf dem Zitadellen-Glacis. 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