Word-Café

Samstag 29.8.2020
Anfang: 16.00

Eintritt 0 €

In Vorbereitung der Ausstellung Disturbance: witch im Zentrum für Aktuelle Kunst, laden wir ein zum Word-Café am 29.8.2020:

16 – 17 Uhr
Buchvorstellung “Sex und so – Ein Aufklärungsbuch für alle” von
Lydia Meyer (Ullstein Verlag)

17.30 – 18.00 Uhr
Einblicke in das Heft: “Das Jungfernhäutchen gibt es nicht” von Oliwia Hälterlein (Maro Verlag)

18.30 – 19.30 Uhr
Workshop zur Sensibilisierung und Reflexion unserer Sprachgewohnheiten zu Sexualität und Körper (Oliwia Hälterlein & Sophie Wohlgemuth)

20.00 – 20.30 Uhr
Diskussions- und Austauschrunde (Sophie Wohlgemuth)

 

/ Teilnahme kostenlos
/ Anmeldung vor Ort
/ In Kooperation mit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Juliane Fischer-Rosendahl.

Abb.: Buch: “Sex und so” von Lydia Meyer, Illustration: Clara Fridolin Biller, Ullstein Verlag sowie Buch: Das “Jungfernhäutchen gibt es nicht” von Oliwia Hälterlein, Illustration: Aisha Franz, Verlag: MaroVerlag

“Sex und so – Ein Aufklärungsbuch für alle” von Lydia Meyer

Die Entdeckung der eigenen Sexualität gehört zu den größten Herausforderungen im Leben. Doch wer heute heranwächst, hat es mit unerreichbaren Idealen und falscher Perfektion zu tun. Bin ich zu dick? Bin ich zu schüchtern? Zu prüde? Zu spät dran? Was ist eigentlich ein richtiger Mann und wie werde ich endlich diesen Liebeskummer los? Frei von Wertungen finden Jugendliche und junge Erwachsene in diesem Buch einen leichten Zugang zu komplexen Themen wie Sex, Gender, gesellschaftlichen Normen und Selbstliebe und erhalten Einblick in die Geschichten von Menschen, die sich getraut haben, ihren eigenen Weg zu gehen. Ein wichtiges Buch, das Orientierung bietet und Mut macht, genau so zu leben wie man sich fühlt – und nicht wie andere es erwarten.
(Quelle: Ullstein Buchverlage GmbH)
Illustration: Clara Fridolin Biller

Das “Jungfernhäutchen” und andere (sprachliche) Fuckups

Zwischen Sportunterricht, WG-Küche, Werbung, YouTube-Erklärvideo und Porno: Das Märchen vom sogenannten “Jungfernhäutchen” begegnet uns überall. Im performativen Workshop Das “Jungfernhäutchen” und andere (sprachliche) Fuckups bauen wir eine begehbare Riesenvulva, füllen (sprachliche) Leerstellen mit Schleimhaut und versuchen, die Fake News rund ums “Jungfernhäutchen” intersektional zu denken. Was hat Wissen über den Körper mit Selbstbestimmung, Sex und Macht zu tun? Welchen Einfluss hat Sprache auf kulturelle Werte und -Zwänge? Was verrät der “Jungfernhäutchen”-Mythos über unsere Gesellschaft? Und was geht mich das an?
Website: MARO Verlag, Illustration: Aisha Franz

Oliwia Hälterlein ist Kulturwissenschaftlerin und Dramaturgin und bewegt sich in Text und Performance an der Schnittstelle zwischen Feminismus und Kunst. Sie hat das gerade beim MaroVerlag erschienene Heft “Das Jungfernhäutchen gibt es nicht” geschrieben. Sie organisiert Workshops und Aktionswochen zur sexuellen Bildung, zu Feminismus und Pornographie und ist Mitbegründerin der Freiburger Aktionswoche “Aufgeklärt?! Wir nehmen´s selbst in die Hand!”.
Gemeinsam mit Sophie Wohlgemuth hat sie das digitale Kunstprojekt DEEP ins Leben gerufen.
Website: Oliwia Hälterlein, Instagram: Oliwia Hälterlein

Sophie Wohlgemuth arbeitet als Verlegerin, Lektorin, Übersetzerin und als Coach zur Vermittlung von Gender- und Diversitätsfragen. Als Textmensch und ausgebildete Sängerin findet sie Zugänge in Sprache, Kunst und Performance und begeistert sich für experimentelle Übungen, die Verbindungen schaffen (“Wir ziehen unsere Socken aus und reiben uns die Füße mit Senf ein…”). Sie hat in vielfältigen Projekten an der TU Berlin Veranstaltungen in Europa und Asien organisiert und versteht sich als transdisziplinäres Chamäleon besonders darauf, unterschiedliche Menschen für eine gemeinsame Fragestellung zusammenzubringen.
Website: botopress

Lydia Meyer, geboren 1989, lebt als Autorin, Redakteurin und Konzepterin in Berlin. Vorher studierte sie Kulturwissenschaften und Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Leipzig und Berlin und arbeitete als Autorin, Redakteurin und Formatentwicklerin für die KOOPERATIVE BERLIN. Dort konzipierte und betreute sie u.a. die YouTube-Serie “Auf Klo” sowie das queerfeministische Format “Softie” in Kooperation mit dem Missy Magazine für funk. (Quelle: Ullstein Buchverlage GmbH)