cacophonic cliniX

Samstag 28.11.2020
Anfang: 15.00

Eintritt frei

“Welche Anhörungsverfahren definieren den Umfang kolonialer Politik des Zuhörens und wie können ihre klanglichen Zwänge abgebaut werden? (Juana Awad)

Diese performative Studiensitzung konzentriert sich auf Kakophonie und Multivokalität als Strategien der Konvergenz von Dissidenten. Im Zentrum des kollektiven Leseversuchs stehen spekulative Fiktionen und Geschichten von Begegnungen mit dem Feuer: die Veraschung von Archiven, von Körpern, von Wäldern, von Gebäuden, von diesem und jenen, was nicht kontrolliert werden kann, aber auch die Verbrennung als gemeinschaftliche Praxis und Ritual der Wiedergeburt. Indem wir den Körper als Wissensspeicher benutzen und auf sein transformatives Potential hören, werden wir mit der Wirkungsweise des Feuers rechnen und uns dabei auf seine Ambivalenz stützen. Als Hitze gedacht, wird der Klang der gemischten Stimmen die Grundlage für eine nicht-lineare und undurchsichtige Betrachtung des Konzepts der “destruktiven Fürsorge” (Mombaça, 2018) als Instrument zur Abschaffung kolonialer Klanglandschaften, ethischer Gleichungen und Epistemologien bilden.

/Performative Study Session mit Jota Mombaça

/Kuratiert von Juana Awad

/Bitte melden Sie sich für jede einzelne Veranstaltung unter der folgenden E-Mail an: feministmagiX@hgb-leipzig.de

/Weitere Termine der Veranstaltungsreihe finden Sie hier

/Vor dem Workshop wird um 13 Uhr eine Kuratorinnenführung durch disturbance: witch angeboten; Teilnahme optional