Samstag 25.4.2026 16:00 Uhr - 19:00 Uhr
Die deutsche Erinnerungskultur in Deutschland gilt weltweit als vorbildlich. Doch was genau bedeutet das Erinnern an den Holocaust in einer postmigrantischen Gesellschaft vor dem Hintergrund anwachsender rechtsradikaler Milieus? Meron Mendel ist Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main. Migrationsgesellschaft, Erinnerungskultur und Identitätspolitik sind Themen, die im Zentrum seiner Arbeit stehen. Mendel, geboren in der Nähe von Tel Aviv, hat sich immer wieder kritisch mit der Politik des Staates Israel auseinandergesetzt. Er gilt als streitbarer Intellektueller, der sich in aktuellen politischen Auseinandersetzungen klar positioniert. Zugleich setzt er sich konstant für einen konstruktiven Dialog zwischen den Kulturen ein. Mit Saba-Nur Cheema veröffentlichte er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung seit 2021 die Kolumne „Muslimisch-jüdisches Abendbrot“. Die Kolumnen sind 2024 mit dem Untertitel „ Das Miteinander in Zeiten der Polarisierung“ im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verein der Freunde des Rohkunstbau e.V.
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