Performance | ALKOVEN

Zitadelle

Sonntag 21.9.2025 15:00 Uhr - 17:00 Uhr

Interaktives Projekt für Körper und Klänge in architektonischen Nischen
mit Beteiligung des Publikums

Ulrike Brand, Musik
Ingo Reulecke, Bewegung
Elisa Kostka und Katharina Resch, Animation

 

Alkoven” bedeutet nicht nur “Schlafstatt”, sondern auch Zelt“, Einbuchtung und Höhle.
Ein Ort der Gemeinschaft und der Isolation, aber auch ein Freiraum zum Träumen…

Wir begeben uns in die Nischen der Zitadelle. Körper produzieren Laute und reagieren auf den Eigenklang des “Alkovens”. Ist es möglich, einen Raum durch die Stimme physisch zu erleben?

 

In ALKOVEN wird das Publikum eingeladen, sich in architektonische Nischen zu begeben, um diese mit dem eigenen Körper und der eigenen Stimme zu erleben. Zu Beginn und zu Ende der Veranstaltung sensibilisieren die Cellistin Ulrike Brand und der Tänzer Ingo Reulecke die Wahrnehmung mit einer gemeinsamen Performance.

Die Teilnehmenden bauen mit Ulrike Brand und Elisa Kostka einen Werkzeugkasten aus einfachen Stimmklängen. Diegemeinsamen Improvisationen tragen wir in die ALKOVEN der Zitadelle, wo Ingo Reulecke und Katharina Resch die Gruppe anleiten, gemeinsam Nischen auszufüllen, oder sie als Gruppenskulptur darzustellen.

       

 

 

Ulrike Brand ist Cellistin, Performerin und Komponistin. Auf dem Cello hat sie mit neuen Spieltechniken eine eigene Klangwelt entwickelt. Ihre Musik ist zwischen Improvisation und Komposition angesiedelt. Sie schreibt Essays und hält Workshops und Gastvorlesungen. Sie erhielt zahlreiche Förderstipendien von verschiedenen Institutionen. Seit 2018 unterrichtet sie Improvisation an der UdK Berlin.

Ingo Reulecke studierte nach einer zeitgenössischen Tanzausbildung Choreographie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Seine Choreographien wurden mehrfach ausgezeichnet und zu zahlreichen Festivals im In- und Ausland geladen.Von 2012-2014 hatte Reulecke die künstlerische Leitung des Kooperationsprojekts `Bauhaus Tanzen`.Von 2006-2013 war Ingo Reulecke Leiter der Abteilung Tanz an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch / Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin. Ein Schwerpunkt seines Interesses gilt der Real Time Composition. Seine Performances entstehen in Zusammenarbeit mit TänzerInnen und MusikerInnen, wie Bildenden KünstlerInnen.

Elisa Kostka begann ihren musikalischen Werdegang im Bereich Musical Theater und hat dort auf und hinter der Bühne vielseitige Erfahrungen in den Bereichen Tanz, Gesang, Schauspiel und Choreographie gesammelt. Seit dem künstlerisch-pädagogischen Studium für Musik und Bewegung an der UDK Berlin, wurden Improvisation – vor allem in Stimme und Bewegung – sowie die Weiterbildung in Körperarbeitsmethoden, wie die der Eutonie GA, feste Bestandteile ihres Repertoires. Neben dem Unterrichten von Musik und Bewegung ist sie auch im performativen Bereich tätig, zum Beipsiel als aktives Mitglied im Rhythmik-Kollektiv BELJIN6.

Katharina Resch studierte zuerst Biologie, danach Choreographie an der hfs “Ernst Busch” in Berlin. Ab 2010 absolvierte sie verschiedene Weiterbildungen in Improvisation, Contact Improvisation, Kindertanz und Kinderyoga. Neben ihren tänzerisch-choreographischen Tätigkeiten und Interdisziplinären Kooperationenunterrichtet sie Tanz und andere Bewegungsformen.

 

Gefördert aus dem Fonds Dezentrale Kulturarbeit Spandau.