Spannendes Spandau

 

Im Zeughaus der Zitadelle befindet sich das Stadtgeschichtliche Museum Spandau. Die Dauerausstellung im Erdgeschoss gibt einen Überblick über die Geschichte Spandaus. Mehr als 300 Objekte berichten von der Besiedlung und Entwicklung der Havelstadt, die erst seit 1920 zu Berlin gehört. Zu den Highlights der Ausstellung zählen, stellvertretend für die hier in den 1920er Jahren beheimatete Industrie, ein fahrtüchtiger Hudson Essex und eine Sammlung historischer Siemens-Elektro-Kleingeräte. Auch Filmrequisiten aus den einst hier ansässigen Studios oder das original Rezeptbuch einer alt eingesessenen Bäckerfamilie sind bei den Besucher*innen beliebt.

Eine Dependance des Stadtgeschichtlichen Museums findet sich auch im Gotischen Haus in der Altstadt Spandau.

 

Blick in die Ausstellung des Stadtgeschichtlichen Museums Spandau. Es sind historische Kleidung sowie ein Oldtimer-Wagen zu sehen. City History Museum Spandau in the Arsenal, photo: Friedhelm Hoffmann © Stadtgeschichtliches Museum, Zitadelle Spandau
Postkarte von Spandau in der Mitte steht,1232–1932: 700 Jahre Stadt Spandau mit schwarz-weiß Fotografien der Stadt
Abb.: Postkarte © Archiv Stadtgeschichtliches Museum Spandau

100% Berlin – Warum haben Spandau und Berlin so ne komische Beziehung?

 

Ein Podcast von rbb 88.8

„Was Spandau bei Groß-Berlin soll, ist nicht recht klar.“, dies fragte sich der Spandauer Stadtverordneter Heinrich Jenne (DDP) am 5. Dezember 1918. Dieser und weiterer Fragen, Sprüche und interessanten geschichtlichen Hintergründen gehen Tim Koschwitz und Lydia Mikiforow in ihrem Podacst 100% Berlin – Warum haben Spandau und Berlin so ne komische Beziehung? (Folge 195) von rbb 88.8 auf humorvolle Weise nach. Dabei spielt die Zitadelle Spandau eine bedeutende Rolle!

Foto des Stadtgeschichtlichen Museums Spandau: Es befindet sich im Zeughaus, das aus gelben Klinkern gebaut ist. Zeughaus © Stadtgeschichtliches Museum Spandau, Zitadelle Spandau

Location

Zeughaus – EG

Übersichtsplan der Zitadelle: Das Stadtgeschichtliche Museum befindet sich in der rechten unteren Ecke und ist blau markiert. © Franz Thöricht