Im Rahmen des CITADEL MUSIC FESTIVALS

Schönheit und Abgrund

So 10.6. 11.30 Eröffnung
Einführung: Prof. Dr. Dominik Bartmann (Abteilungsdirektor Ausstellung, Stiftung Stadtmuseum Berlin)
Musik: Marion Meßerschmidt (Querflöte, Altsaxophon), Jörg Krüger (Alt- und Tenorsaxophon)

Dauer: 10.6. – 16.9.2018

Eintritt: im Eintrittspreis der Zitadelle enthalten

Für Besucher*innen der Konzerte des Citadel Music Festivals ist die Ausstellung ab Einlass bis Konzertbeginn  und während der Nachtmärkte am 16.6. + 25.8.2018 bei freiem Eintritt geöffnet.

Die Kunstausstellungen auf der Zitadelle widmeten sich über zwei Jahrzehnte überwiegend zwei Schwerpunkten, zum einen der Kunst der sogenannten „verschollenen Generation“ und der Kunst der 1920er Jahre, die in Einzelausstellungen und in der Ausstellungsreihe „Kunstherbst Zitadelle“ präsentiert wurden. Einige der Künstler wurden erstmals museal in einer großen Ausstellung einem breiten Publikum vorgestellt. Diese „Entdeckungen“, wie z.B. Hans-Joachim Staude, Wilhelm Kohlhoff, Leonhard Sandrock oder Johann Walter-Kurau, wurden auch von anderen aufgegriffen. Zum anderen zeigten Einzel- und Gruppenausstellungen figurative Malerei und Bildhauerei geprägt von Skurrilem, Absurdem, Makabrem, Hintersinnigem und Humorvollem. So waren Werke von Johannes Grützke, Hans Scheib, Horst Janssen, Yongbo Zhao, Peter Herrmann, Petrus Wandrey, Matthias Koeppel, Pavel Feinstein oder SOOKI zu sehen. Diese beiden Schwerpunkte finden sich mit ihren Künstlern in der Ausstellung „Schönheit und Abgrund“ wieder. Einige wenige Werke waren schon einmal auf der Zitadelle zu sehen. Den Hauptteil bilden aber speziell für diese Ausstellung zusammengestellte oder auch „entdeckte“ Werke. Und was dabei „Schönheit“ ist und was „Abgrund“, das sei der Betrachterin und dem Betrachter selbst überlassen. Schönheit kann gleichermaßen auch Abgrund und Abgrund auch Schönheit sein. Oder sogar beides?

Kuratiert von Christian Melzer