Julia Schramm / schälen, gießen

11.8.2018 – 30.9.2018

Zentrum für Aktuelle Kunst – Projektraum

 

Mit der Ausstellung schälen, gießen stellt im Projektraum des ZAK eine Künstlerin der jüngeren Generation Arbeiten aus ihrem aktuellen Werkprozess vor. Julia Schramm (*1985 in Berlin) entwickelt ihre Malerei an der Schnittstelle zwischen Abstraktion und Figuration aus einem experimentellen Umgehen mit Farbe, Bildträger und verschiedenen Bearbeitungsinstrumenten. Farbe wird auf am Boden liegende Leinwände geschüttet, Schichtungen lagern sich übereinander und mit Pinsel, Lappen oder Fingern lässt die Malerin Strukturen entstehen. Innerhalb eines mehrwöchigen Prozesses schälen sich aus Trocknungen, Aufbrechungen und weiteren Bearbeitungsschritten in einem finalen Stadium vielschichtige und lebendige Oberflächenstrukturen heraus. Figuren werden in den Arbeiten von Julia Schramm zu Ausgangspunkten komplexer Farbkompositionen, deren Charakteristikum ein weitgehender Grad von Abstraktion ist. Thema der aktuellen Werkgruppe sind Vögel, die zu Akteuren in Bildräumen von großer Farbintensität avancieren.

 

Gefördert aus Mitteln der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Abb: Julia Schramm, Kühlender Wald (Auschnitt), 2018, 100 x 200cm, Öl und Acryl auf Leinwand
Abb.: Kühlender Wald (Ausschnitt), 100×200 cm, 2018, Öl u. Acryl auf Leinwand
Das lange Gebäude der Alten Kaserne, Foto: Zitadelle Berlin, Friedhelm Hoffmann

Location

Zentrum für Aktuelle Kunst // Alte Kaserne

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