Nachbarn hinter Stacheldraht

Das Engländerlager Ruhleben und Kriegsgefangenschaft 1914 bis 1921

4.5.2018 – 25.11.2018

Alte Kaserne – Erdgeschoss

 

Mit dieser Ausstellung wird eines der damals bekanntesten Internierungslager vorgestellt. In dem „Engländerlager“ auf dem Gelände der ehemaligen Trabrennbahn in Ruhleben waren bis zu 5.000 britische Zivilisten eingesperrt. Einige lebten seit Jahren im Deutschen Kaiserreich, andere befanden sich bei Kriegsausbruch zufällig dort. Verschiedene Themenräume zeigen die Bedingungen eines einerseits sehr besonderen, andererseits strukturell typischen Alltags in einem Gefangenenlager.

Mit interaktiven Modulen und vielfältigen Ausstellungselementen werden erfahrbare Einblicke in den Lageralltag der Internierten ermöglicht und eine kaum präsente Geschichte des Ersten Weltkriegs erzählt.

Da auf dieser Grundlage auch Fragen zu heutigen Lagern aufkommen, stellt der Schweizer Künstler Michael Stoll mit seiner Installation den Bezug zur Gegenwart her. Seine Arbeiten lassen sich an der Schnittstelle von Kunst und Architektur verorten. Michael Stolls aktuelles Projekt befasst sich mit dem Thema Flucht. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds.
Plakat zur Ausstellung
Das lange Gebäude der Alten Kaserne, Foto: Zitadelle Berlin, Friedhelm Hoffmann

Location

Alte Kaserne