Spandau und die Gründung von Groß-Berlin 1920

13.9.2020 – 15.5.2021

Zeughaus

 

Die Eingemeindung Spandaus 1920 zu Groß-Berlin war für die Spandauer*innen ein Ereignis, das bis heute – mehr oder weniger scherzhaft – als “Zwang”, manchmal sogar als “Enteignung” bezeichnet wird. Doch warum hat sich Spandau so dagegen gewehrt? Welche anderen Themen waren in den 1920ern in Spandau wichtig – und wirken manchmal erstaunlich aktuell: Im Spannungsfeld zwischen Berliner Verwaltung, Spandauer Magistrat und dem Alltag der Bewohner*innen Spandaus werden die Themen Verkehr, Arbeit Freizeit, Wohnen, Militär und politische Zusammenstöße vorgestellt. Diese waren prägend für Spandau um 1920 und sind grundlegend für die heutige (Selbst-)Wahrnehmung des Bezirks. Dabei spiegeln Objekte, Texte und partizipative Möglichkeiten den Wandel von der störrischen Stadt zum selbstironischen Teil Berlins.

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Mit freundlicher Unterstützung der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Ausstellungsplakat Jein danke! © Stadtgeschichtliches Museum Spandau
Abb. Plakat zur Ausstellung „Jein Danke“ © Stadtgeschichtliches Museum Spandau, 2020 – Grafik: Sven Lindhorst-Emme
Zeughaus © Stadtgeschichtliches Museum Spandau, Zitadelle Spandau

Location

Zeughaus

© Franz Thöricht

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