Gruppenausstellung
Laufzeit: 19.09.2026-03.01.2027

 

Eröffnung Freitag, 18.09., 19 Uhr

Begrüßung: Dr. Carola Brückner, Bezirksstadträtin für Kultur, Dr. Ralf F. Hartmann, Künstlerischer Leiter ZAK
Einführung: Prof. Stefan Koppelkamm, Sophia Pompéry

 

Seit 1997 vergibt der Freundeskreis der Kunsthochschule, die Mart-Stam-Gesellschaft, jedes Jahr den Mart Stam Preis für herausragende Abschlussarbeiten aller Fachrichtungen; er setzt sich damit über die übliche Trennung von Kunst und Design hinweg. Die Grenzen zwischen den Disziplinen sind oft fließend: Künstler*innen arbeiten mit Methoden des Design, Designer*innen lassen sich von der Kunst inspirieren.

Benannt ist der Freundeskreis nach dem niederländischen Architekten Mart Stam (1899–1986), der von 1950 bis 1952 Direktor der Kunsthochschule war. Stam gehörte zu den Pionieren der Moderne, die ihre Tätigkeit in einem gesellschaftlichen Zusammenhang sahen. Sein Beharren auf der sozialen Verantwortung von Künstler*innen und Gestalter*innen prägt das Selbstverständnis der Hochschule bis heute.

Das 80-jährige Jubiläum der Kunsthochschule war für den Freundeskreis der Anlass, zu fragen, was aus den insgesamt 182 Preisträger*innen geworden ist. Unter ihnen haben die Kurator*innen 28 exemplarische Positionen für diese Ausstellung ausgewählt. Durch Videoporträts der Künstler*innen und Gestalter*innen erhalten die ausgestellten Arbeiten eine zusätzliche Dimension: In ihnen werden nicht nur die unterschiedlichsten künstlerischen Strategien deutlich, sondern auch Lebensentwürfe, die dazu ermutigen, Wege zu gehen, von denen nicht von vorneherein klar ist, wo sie hinführen. Dazu braucht es Mut zum Risiko, zum offenen Experiment und eine Portion Eigensinn.

Eine Ausstellung der Mart Stam Gesellschaft

Kuratiert von Stefan Koppelkamm und Sophia Pompéry

 

Künstler*innen und Gestalter*innen:
Neda Aydin, Antonia Doenitz, Ella Einhell, Helen Eisen, Ingo Fröhlich, Andrés Galeano, Susi Hinz  , Silke Kästner, Fruzsina Kiss, Jung A Lee, Barbara Lenartz, Ingeborg Lockemann, Elke Mohr, Ulrike Mohr, Kazuki Nakahara, Lorenz Pasch, Viktoria Pidust  , Sophia Pompéry, Konstantin Potapov   , Marina Resende Santos, Claudia Schramke  , Jannis Schulze, Markus Shimizu, Fiete Stolte, Theresa Reiwer, Vivian Tamm, Sebastian Weise, Jakob Margit Wirth, Rie Yamada

Unter den insgesamt 182 Künstler*innen und Gestalter*innen, die zwischen 1997 und 2024 den Mart Stam Preis erhielten wurden 30 für die Ausstellung ausgewählt.

 

Gefördert durch die LOTTO-Stiftung Berlin

Abb.: Ingeborg Lockemann/ Elke Mohr: Paintings: Pool, Skaterpark Beelitz, Straße des Aufbaus/Brandenburg, 2024.