Das ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst ist ein neues großzügiges Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und Begegnungsort für Menschen aller Kulturen. Eröffnet im Mai 2018 in den Räumlichkeiten der Alten Kaserne etabliert es sich als ein Zentrum für moderne und aktuelle Kunst. In wechselnden Ausstellungen lassen sich nicht nur Positionen der Gegenwartskunst, sondern auch die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und dem Ort der Zitadelle auf 2500 qm Ausstellungsfläche bestaunen und diskutieren. Das auf einzelne Ausstellungen abgestimmte museumspädagogische Angebot und Rahmenprogramm runden Ihren Ausstellungsbesuch im ZAK ab.

Künstlerische Leitung: Dr. Ralf F. Hartmann (E-Mail)

Nachruf Yishay Garbasz (1970-2026)

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer hat uns die Nachricht erreicht, dass die Künstlerin Yishay Garbasz plötzlich und unerwartet verstorben ist.

2023 durften wir Yishay Garbasz im Rahmen eines Ausstellungsprojekts kennen und schätzen lernen. Auch aktuell werden Fotoarbeiten von ihr bei uns im ZAK gezeigt.

Wir verlieren mit Yishay Garbasz eine herausragende Künstlerin, die stets für die eigene Freiheit und die der anderen eintrat. Und wir bewundern und respektieren ihren großen Mut und Kampfgeist sowie ihre Liebe zur Menschheit.

Bewerbungen

Wir nehmen bis auf weiteres keine Bewerbungen von Künstler*innen entgegen. Für unaufgefordert eingesendete Bewerbungen, Portfolios und Kataloge übernehmen wir keine Haftung und können diese aus Kapazitätsgründen auch nicht zurücksenden. Ebenso wenig können wir aus diesem Grund eine Antwort garantieren. 

Ausstellungen im ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst

Einzelausstellung

ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst, EG

Reiner Maria Matysik (* 1967 in Duisburg) nutzt für seine spekulative Biologie der Zukunft Instrumentarien aus Naturwissenschaft und bildender Kunst. Erfassung, Beschreibung und Klassifizierung gehören ebenso zu seiner künstlerischen Praxis wie Camouflage, Täuschung und Ironie. Modelle postevolutionärer Spezies von wuchernder Form lassen erkennen, dass das Biologische des Menschen – hier um das (Un-)Logische ergänzt – eine Sackgasse auf dem Weg in die Zukunft ist und nur in der Verschränkung und Transformation mit anderen phytischen, animalischen oder biofaktischen Lebensrealitäten als Antibiologie überleben kann. Im Nachdenken über die Disziplinen entwirft der Künstler utopische Szenarien für eine Zukunft des Menschlichen jenseits des Menschen.

Eine abstrakte Skulptur, die an ein männliches Geschlechtsteil erinnert.
Abb.: sexual creeping, institut für postevolutionäre lebensformen (Installationsansicht), Kunstmuseum Heidenheim, 2021, Foto: Reiner Maria Matysik

Weitere Information zur Ausstellung erhalten Sie hier.

Einzelausstellung

14.2.2026 – 23.5.2026

ZAK – Zentrum für Aktuelle Kunst, Projektraum

Die Installation im Projektraum des ZAK ist der zweite Teil des Projekts Denkmal Streicheln – Denkmal Hören von Justin Time und Sabine Ercklentz, das sich mit Denkmälern im öffentlichen Raum beschäftigt und unübliche Wege der Annäherungen wählt. Auf drei partizipativen Stadtspaziergängen im Sommer 2025 wurden Bronzeplastiken und Steinskulpturen im öffentlichen Raum verschiedener Spandauer Stadtteile ertastet und „erfühlt“. Tonaufnahmen dieser Begegnungen werden in der Ausstellung zu einer klingenden begehbaren Skulptur verarbeitet. Ein multisensorischer Erfahrungsraum, eine „Anti-Bronze“ entsteht.

Eine Statue mit einem Erwachsenen und einem kleinen Engel, der Engel trägt Kopfhörer.
Foto: © Urban Reflections

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Einzelausstellung

14.2.2026 – 3.5.2026

ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst, Lounge

Mit dem Spandauer Kulturpreis „Der Julius“ soll ein deutliches Zeichen der Wertschätzung von Spandauer Kulturschaffenden zum Ausdruck gebracht und die kulturelle Vielfalt des Bezirks gestärkt werden. Der Preis wird für herausragende Leistungen in der jeweiligen Disziplin, für überdurchschnittliches Engagement für die bezirkliche Kulturarbeit oder für innovative Formate vergeben, die möglichst vielen Menschen Teilhabe sowohl als Aktive als auch Rezipierende ermöglichen.

Im Jahr 2025 war der Preis der bildenden Kunst gewidmet und mit insgesamt € 10.000 dotiert. Er wurde am 28.11. im Rahmen des Spandauer Kulturfests von der Kulturstadträtin Dr. Carola Brückner an die Fotokünstlerin georgia Krawiec (1. Preis), die Zeichnerin Karen Scheper (2. Preis) und den Maler Aydin Öztek (3. Preis) verliehen.

Die Kabinett-Ausstellung gibt einen konzentrierten Einblick in die Arbeit der drei Preisträger*innen.

Der Preis „Der Julius“
Abb.: Der Julius 2025 © Kulturamt Spandau

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Gruppenausstellung

5.3. – 3.5.2026

Mit der Ausstellung soll subtil, aber vernehmlich manifestiert werden, dass es lohnt, in jeder Lebenssituation, jeder gesellschaftlichen oder politischen Herausforderung, in die der Mensch gestellt ist, die eigene Perspektive weiterzuverfolgen. Das heißt, der Welt erwartungsvoll gegenüberzutreten, nicht aufzugeben – in welcher momentanen seelischen Verfassung man sich auch immer befindet.

Die Ausstellung zeigt Werke von in Berlin lebenden Künstler*innen aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Video und Klang, die Themen von Widerstand gegen Tyrannei über Wut und Abwehr von Gesten der Macht bis hin zu poetischen Strategien der Deeskalation behandeln. Sie offeriert eine breite Palette von Haltungen, die von hoher Aufmerksamkeit gegenüber den aktuellen politischen Zeitläufen geprägt sind.

Eine dunkel gestaltete Grafik mit dem Text des Liedes Whatever Shape your heart is in

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Die Gruppenausstellung wird gefördert von:

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