Hermann Bachmann (1922-1995) übte als Professor an der Hochschule der Künste, heute UdK Berlin großen Einfluss auf Generationen von Künstlerinnen und Künstlern aus. Er unterrichtete dort dreißig Jahre lang und beeindruckte durch seine malerische und persönliche Intensität oft lange nachwirkend. Beides, die Wirkungen seiner Malerei und die seiner Lehre bis in die Gegenwart, sind das Motiv für das Projekt Widerhall.
Die teilnehmenden Künstler*innen eint der Wunsch, das Werk von Hermann Bachmann und dessen bedeutende Position, die ihm innerhalb der gesamtdeutschen Malerei in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zukommt, für jetzige Generationen sichtbar zu machen. Bachmanns Malerei wurde und wird nicht nur von seinen ehemaligen Studierenden, sondern von vielen anderen hoch geschätzt, besonders von Kolleginnen und Kollegen aus dem Osten Deutschlands. Er gilt als „Maler für Maler“. Die Inhalte seiner Malerei berühren aber auch alle, die sich mit existentiellen Themen beschäftigen. Die Ausstellung Widerhall zeigt erstmals Werke von Herrmann Bachmann zusammen mit aktuellen Arbeiten seiner ehemaligen Studierenden.
Mit Arbeiten von:
Hermann Bachmann, Christa Bronner, Bignia Corradini, Dirk Eicken, Hyune-He Fischer, Gisela Genthner, Martin Greyn, Esther Jaeger, Thomas Kleinschmidt, Henning Loeschcke, Eva Niemann, Eva Paul, Sigrun Paulsen, Susanne Ruoff, Verena Schirz-Jahn, Gabriele Schlesselmann
Bildnachweis
Hermann Bachmann: Sitzfigur, 1957, Öl auf Karton, 35 x 25 cm, Privatbesitz
© Gisela Bachmann, Rheinstetten