2.9.2020 – 13.12.2020

ZAK  – Zentrum für Aktuelle Kunst (2. Obergeschoss)

 

Anlässlich des diesjährigen Gedenkens an das Ende des Zweiten Weltkrieges zeigen wir auf der Zitadelle Ausstellungen und Interventionen, die die Spuren jener Zeit in unserer Gegenwart thematisieren.

„UNVERGESSEN – Jüdisches Leben in Spandau“ verbindet mehrere Ausstellungen der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau, die alle gemeinsam mit jungen Spandauer*innen entstanden sind. Mit den Ausstellungen „Das Hannes-Projekt“, „Die jüdische Familie Stein“, „UNVERGESSEN – Die Pogromnacht in Spandau vor 80 Jahren“ und der Ausstellung „Wir waren Nachbarn“ des Evangelischen Kirchenkreises Spandau sowie weiteren Materialien aus dem Archiv der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau, die hier erstmalig zu einer großen Ausstellung zusammengeführt wurden, soll an das erinnert werden, was in Spandau während der Zeit des Nationalsozialismus passierte:

Ausgrenzung, Entrechtung, Raub, Vertreibung und Flucht, Zwangsarbeit, Deportation und Ermordung. Dies bestimmte das Leben der jüdischen Familien in Deutschland, in Spandau. Die Biografien vieler Spandauer*innen jüdischen Glaubens erzählen in dieser großen Ausstellung davon.

Gleichzeitig ist die Dokumentation von dem Projekt und der Ausstellung „UNVERGESSEN – Die Pogromnacht in Spandau vor 80 Jahren“, die 2018 stattfand, erschienen. Das umfangreiche Buch ist im Buchshop auf der Zitadelle, in der Dorotheenstädtischen Buchhandlung in der Carl-Schurz-Strasse sowie in der Jugendgeschichtswerkstatt erhältlich. Der Preis beträgt 12 Euro.

Die Ausstellungen der Jugendgeschichtswerkstatt entstanden unter Beteiligung verschiedener Oberschulen mit jungen Spandauer*innen. Weitere Informationen zur JGW Spandau erhalten sie hier.

Abb.: Ausstellungskatalog Ausstellung „UNVERGESSEN – Die Pogromnacht in Spandau vor 80 Jahren“ © Uwe Hofschläger, Jugendgeschichtswerkstatt Spandau, 2018

© Stadtgeschichtliches Museum Spandau, Zitadelle Spandau

Location

ZAK – Zentrum für Aktuelle Kunst

© Franz Thöricht

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